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DIE STÄDTE DER ZUKUNFT
Eine Sendereihe auf DRS2 im Sommer 2009
Die Zukunft unseres Planeten hängt ab von der Zukunft der Städte. Denn Städte sind als Lebensräume effizient - hier sind die Wege kurz, befruchtende Kontakte stellen sich leicht her, es entsteht jene Dichte der Interaktion, die Städte seit jeher zu Vorreitern der Innovation gemacht haben.
Nur: Städte sind auch Energiefresser, sind enorme Quellen von Klimagasen, Städte sind durstig und ausgesprochen hungrig, Städter hinterlassen einen grösseren ökologischen Fussabdruck als die Landbevölkerung. Gleichzeitig aber bieten Städte, gerade wegen der kleinräumigen, eng verflochtenen technischen Infrastruktur, den engmaschigen Verkehrssysteme und der Dichte der Bauten, eine hervorragende Chance, Energie und andere Ressourcen effizient zu nutzen.
Gerade jetzt sind viele Städte daran, ihre Umweltbilanzen zu verbessern, mit konkreten Taten und grossangelegten Projekten. Sie tauschen sich weltweit aus, vernetzen sich mit dem Ziel, voneinander zu lernen - und sie schöpfen die vorhandenen Innovationen aus.
DRS 2 nimmt Sie mit auf eine Reise zu den begrünten Dächern Londons, fährt mit Ihnen im Elektroauto durch Berlin, zeigt auf, warum die Kleinstadt Güssing in Österreich von Erdöl nichts mehr wissen will - und warum die grünste Stadt von allen dereinst in den Vereingten Arabischen Emiraten stehen wird.
www.drs2.ch
WAS UNS DIE PIRATEN ZU SAGEN HABEN
Kontext auf DRS2 vom 24. März 2009
Die internationale Gemeinschaft schützt ihre Hochseeschiffe im Golf von Aden mit Kriegsschiffen. Piraten werden beschossen und gefangen genommen. Doch damit ist das Problem nicht gelöst. Im Gegenteil: Historische Beispiele zeigen, dass Piraterie stets ein Symptom war für tiefer liegende Ungerechtigkeiten im Welthandel. Die Piraterie ist zwar einerseits wesentlich für die Unterdrückung freien Handels verantwortlich gewesen, hat aber andererseits zum Aufbrechen monopolbedingter verkrusteter Märkte beigetragen.
www.drs2.ch/piraten
WEM DAS MITTELMEER GEHÖRT
PASSAGE 2 VOM 5. DEZEMBER 2008
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy und danach die EU haben eine neue Mittelmeer-Initiative gestartet. Manche sehen im europäischen Plan, die Länder südlich des Mittelmeers stärker ins wirtschaftliche Geschehen einzubinden, eine Chance. Andere betrachten dies als neokoloniales Gehabe. Klar ist aber, dass in der historischen Perspektive das Mittelmeer immer allen gehört hat, und dass Europa diesem Mittelmeer seine Entstehung verdankt.
www.drs2.ch/mittelmeer
EINE REISE NACH MALI - DIE SENDUNGEN
WAS ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT BRINGT
Immer wieder wird das Thema auf die politische Bühne gebracht: Was bringt Entwicklungszusammenarbeit? Ist der Cocktail von Projektarbeit plus Budgethilfe an die ärmsten Länder eine sinnvolle Strategie, um Armut zu bekämpfen?Statt pauschaler Argumente lohnt es sich, genau hinzusehen - nach Mali zum Beispiel, wo die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit seit genau 30 Jahren tätig ist.
Kontext vom 11. Dezember 2007, nachzuhören auf: www.drs.ch/entwicklung
WENN DER HUNGER LAUERT
Mali gehört zu den ärmsten Ländern der Welt - obwohl sich das Land selber ernähren oder sogar Nahrungsmittel exportieren könnte. Reis, Sorghum, Mais, Hirse und viele andere Nutzpflanzen sind an das trockene Klima angepasst und wachsen ausgiebig. Nur: Die globalen Parameter sind für ein Land wie Mali durchaus ungünstig - so lauert der Hunger auch dann, wenn die Ernte reich ist.
Kontext vom 17. Januar 2008, nachzuhören auf: www.drs2.ch/mali
DIE STADT UND DARÜBER HINAUS Bamako, die Haupstadt des westafrikanischen Landes Mali, steht derzeit ganz im Zeichen der Photographie. Denn dort findet im Moment die siebte Biennale der afrikanischen Photographie statt. 'Die Stadt und darüber hinaus' ist ihr Motto. Mit über hundert Photographinnen und Photographen ist sie die grösste Schau auf dem afrikanischen Kontinent.
DRS2aktuell vom 14. Dezember 2007, nachzuhören auf:
www.drs2.ch/biennale
WENN KULTURGUT VERSCHWINDET
Afrikanische Kunst ist auf dem Markt günstig zu haben, eine Wertsteigerung ist beinahe schon garantiert. Manche Händler greifen deshalb auch schon mal zu dubiosen Methoden, um an die wertvollen Statuetten, Masken und sakralen Objekte aus Afrika zu kommen. Mali, ein kulturell reiches Land in Westafrika, ist vom Kulturgüterraub ebenfalls betroffen - profitiert aber auch von den international getroffenen Massnahmen.
Reflexe vom 8. Januar 2008, nachzuhören auf: www.drs2.ch/kulturgut
IMMER NOCH AKTUELLE SENDUNGEN
DAS MITTELMEER, EINE REGION?
Das Mittelmeer war über Jahrhunderte hinweg ein Schmelztiegel der Kulturen, ein Ort des Austauschs, der intensiven Handelsbeziehungen, auch von Kriegen - Phönizier, Griechen, Römer, Osmanen, Europäer haben nacheinander das Mare Nostrum beherrscht. Und heute? Neuerdings gibt es Bemühungen, das Mittelmeer wieder als einen gemeinsamen kulturellen Raum zu definieren: mit Forschungsprojekten, aber auch mit kulturellen Initiativen.
Passage2 vom 24. August 2007, nachzuhören hier:
MITTELMEER.mp3
WIE DAS CO2 IN DIE PRODUKTE KOMMT
Bei der Herstellung fast aller Produkte entsteht das Klimagas CO2. Die Frage ist nur, wie viel. KonsumentInnen interessieren sich allmählich für den CO2-Gehalt der Produkte, die sie kaufen, seien das nun Nahrungsmittel, Konsumgüter oder Immobilien. Das Treibhausgas wird immer mehr zum Politikum. Investoren beginnen darauf zu achten, wie sich die CO2-Bilanz der Unternehmen entwickelt, an denen sie beteiligt sind.
Kontext vom 11. September 2007 Wie Co2 in die Produkte kommt
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